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Private Krankenversicherung: Prämien ab 2018 steigen deutlich!

Die bestmögliche medizinische Versorgung ist auch in Österreich nicht ganz selbstverständlich. Durch die gesetzliche Krankenversicherung hat man grundsätzlich Anspruch auf eine Vielzahl von Leistungen des staatlichen Gesundheitssystems. Damit ist zwar die Grundversorgung gedeckt - auch wenn die Leistungen ständig gekürzt werden - eine zusätzliche private Krankenversicherung bietet aber erhebliche Mehrleistungen und Annehmlichkeiten. Wer also im Ernstfall sicher gehen will, sollte auf die private Zusatzkrankenversicherung setzen, denn nur sie erfüllt den höchsten Versorgungsanspruch eines Patienten.

Möchten Sie sich und Ihre Familie für den Krankheitsfall durch eine private Zusatzkrankenversicherung optimal versorgt wissen, dann ist eine schnelle Entscheidung jetzt bares Geld wert. Denn ab Jänner 2018 steigen die Prämien für die private Krankenversicherung um bis zu 10 Prozent! Bis dahin besteht allerdings noch die Möglichkeit, diese Zusatzversicherung zum aktuell günstigen Tarif abzuschließen.

Gründe für die private Zusatzkrankenversicherung: 

  • Sie liegen im Krankenhaus Ihrer Wahl (öffentlich oder privat)
  • Behandelt werden Sie nur vom Arzt Ihres Vertrauens
  • Ob in der Ordination oder im Spital: Sie bekommen Termine schneller
  • Behandlungstermine werden wesentlich flexibler
  • Vor Operationen können Sie zur Sicherheit eine zweite Meinung einholen
  • In der Sonderklasse, im Einzel- oder Zweibett-Zimmer, werden Sie in angenehmster Atmosphäre betreut
  • Wählen Sie zwischen Schulmedizin oder alternativmedizinischen Heilbehandlungen
  • Ihr Kind können Sie während eines Spitalaufenthalts begleiten
  • Nach einem Spitalsaufenthalt erhalten Sie (optional) Taggeld

Aktionen nützen

Durch die ins Haus stehende Erhöhung der Tarife bei Neuverträgen werden alle, die heuer noch eine private Krankenversicherung abschließen, mit vielen Aktionen belohnt - melden Sie sich bei Ihrem OVB-Berater, vielleicht können Sie ja auch von einer davon profitieren.

Tipp

Damit die private Krankenversicherung eine sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Versorgung darstellt, ist es wichtig, Ihre Wünsche und Bedürfnisse genau zu klären, um das richtige Produkt für Sie zu finden. Ihr OVB-Berater hilft Ihnen gerne und findet die passende Lösung für Sie!

Auto top versichert, Fahrer pleite!

Hannes liebt sein neues Auto. Wie für viele Österreicher ist auch für ihn der Abschluss einer Vollkaskoversicherung selbstverständlich. Hannes legt dafür monatlich 86,91 € an Prämie aus. Bei einem Totalschaden seines VW Golfs ersetzt die Versicherung Hannes den Neuwert von 33.500 €.

Über die finanziellen Konsequenzen eines Unfallschadens an seinem Körper hat sich Hannes bislang noch keine Gedanken gemacht. Zweifelsfrei könnte er seinen aktuellen Job mit einer Querschnittslähmung nicht mehr ausüben und das monatliche Nettogehalt des 25-jährigen in Höhe von 1.790 € wäre Geschichte. Aus der gesetzlichen Sozialversicherung würde Hannes nun eine Berufsunfähigkeitspension erhalten. Mit einer monatlichen Nettoleistung von 897 € könnte er seine aktuellen Fixkosten allerdings keinesfalls decken.

Hochgerechnet auf das potenzielle Arbeitsende von Hannes mit dem 65. Lebensjahr würde unter Einrechnung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sein Einkommensverlust rund 519.000 € (!) betragen. Eine maßgeschneiderte Absicherung (private Berufsunfähigkeitsversicherung) in dieser Höhe würde mit einer Prämie von 39,73 € pro Monat nicht einmal die Hälfte seiner Auto-Vollkaskoversicherung kosten.

Jeder 10. Pensionist bezieht eine Arbeitsunfähigkeitsrente

Mit aktuell 165.341* Beziehern von gesetzlichen Arbeitsunfähigkeitspensionen hat es jeder 10. heimische Rentner nicht geschafft, bis zu seinem Pensionsalter erwerbstätig zu bleiben. Mit einer durchschnittlichen Rentenhöhe von 1.082 € netto pro Monat ist zudem für die Betroffenen kaum das finanzielle Auslangen zu finden.

Speziell für manuell tätige Menschen wurden in den letzten Jahren mit Gesetzesänderungen fast unüberwindbare Hürden für die Zuerkennung einer Arbeitsunfähigkeitspension aufgebaut. Im Jahr 2016 wurden in Österreich von 57.040* Anträgen satte 37.367* abgelehnt. Bei den Zuerkennungen liegen inzwischen psychiatrische Erkrankungen mit rund einem Drittel ganz vorne.

Tipp – Rechtzeitig eine Vollkaskoversicherung für die eigene Arbeitskraft abschließen

Ziel einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist es, den potenziellen Einkommensverlust durch eine monatliche Rentenleistung auszugleichen, sobald die Erwerbstätigkeit unfall- oder krankheitsbedingt nicht mehr ausgeübt werden kann. Im Gegensatz zur gesetzlichen Versicherung ist im Normalfall tatsächlich die zuletzt überwiegend ausgeübte Tätigkeit versichert.

Kann beispielsweise ein Maurer aufgrund von Bandscheibenvorfällen seinen Beruf nicht mehr ausüben, leistet die private Versicherung. Auch wenn der Maurer von der gesetzlichen Pensionsversicherung abgelehnt wird.

Bei der Prämienhöhe für die „Vollkaskoversicherung für die eigene Arbeitskraft“ spielen Alter, Beruf und Gesundheitszustand eine wesentliche Rolle. Je früher also der Abschluss desto besser. Überlassen Sie Ihre finanzielle Zukunft nicht dem Zufall, Ihr OVB-Berater berät Sie gerne und umfassend. 

*Quelle: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)

Auto verleihen – Freundschaftsdienst mit Folgen!

Wer erinnert sich noch an das Gefühl, endlich den eigenen Führerschein in den Händen zu halten? Freiheit und Unabhängigkeit und das gute Gefühl, endlich richtig erwachsen zu sein! Für ein eigenes Auto langt das Geld meist noch nicht gleich, also mal schnell Papas Auto ausgeborgt und die erste Spritztour unternommen. Auch zu einem guten Freund sagt man nicht nein, wenn der unser Auto braucht, um zB Möbel bei einem Umzug zu transportieren.

Was aber, wenn der Fahrer des auf uns zugelassenen Fahrzeuges einen Unfall verursacht oder hinterher ein Strafzettel für zu hohe Geschwindigkeit ins Haus flattert?

Wer sein Auto verborgt sollte bei aller Freundschaft dennoch folgende Dinge beachten:

Wohin und wofür?

Erkundigen Sie sich genau, wohin die Fahrt gehen soll, damit nicht am Ende mehrere hundert Kilometer mehr am Tacho landen, als gedacht. Auch für Ausflüge ins Gelände sollte man sein Auto nur verborgen, wenn dieses auch dafür gemacht ist.

Unfall – und wer zahlt den Schaden?

Kommt es mit einem geliehenen Privatfahrzeug zu einem Schaden Dritter, springt üblicherweise die Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters ein. Dies hat für den Versicherungsnehmer allerdings den unangenehmen Effekt, dass dieser in den Malus rutscht und nun zukünftig eine höhere Versicherungsprämie bezahlen muss. Klären Sie also vor der Fahrt, wer bei einem Unfall den Schaden am Auto zahlt - entweder gibt es eine Kaskoversicherung (auch hier meist mit Selbstbehalt) oder der Ausleiher muss dafür aufkommen - bzw. wer den Selbstbehalt oder die Höherstufung übernimmt.

Ratsam ist es auch, sich im Vorfeld bei seiner Versicherung zu erkundigen, wie Leistungen für solche Fälle geregelt sind. So gibt es zB spezielle Regelungen für Lenker unter 21 Jahren, hier kann plötzlich ein Selbstbehalt ins Spiel kommen, der für Sie als Versicherten nicht gegolten hätte. Bei manchen Verträgen gibt es einen sogenannten „Lenker-Rabatt“, hier gibt es jedenfalls einen Selbstbehalt, wenn jemand anders mit dem Auto fährt und einen Unfall verursacht.

Kostspielige Gefälligkeit

Das Auto ist längst zurückgegeben, die Fahrt schon lange vergessen … unliebsam daran erinnert wird man, wenn dann eines Tages plötzlich einen Strafzettel im Postkasten landet. Gut ist es in diesem Fall, vorher mit dem Ausleiher des Fahrzeuges darüber gesprochen zu haben, dass dieser selbst dafür aufkommen muss. Was für Sie selbstverständlich ist, muss es für Andere noch lange nicht sein. Im Falle einer Geschwindigkeitsübertretung könnten Sie nun eine Lenkererhebung durchführen und den Strafzettel dem eigentlichen „Raser“ zukommen lassen. Bezüglich solcher Strafzettel ist allerdings die Überlegung wert, diese erst einmal selbst zu bezahlen und die Sache dann untereinander zu regeln.

Schwer bepackt

Eine Besonderheit gilt es zu beachten, wenn Sie Ihr Fahrzeug (oder Anhänger) an jemanden verleihen, der damit Möbel, Bretter oder ähnliches transportieren möchte. Laut KFG § 103 hat nämlich nicht nur der Fahrer, sondern auch der Zulassungsbesitzer dafür Sorge zu tragen, dass Ladungen den Vorschriften entsprechend gesichert werden. Bei einem Vergehen des Fahrers erhalten also auch Sie als Verleiher einen Strafbescheid.

Sicher ist sicher

Selbst wenn Sie die Person, der Sie ihr Auto leihen schon ganz lange kennen – lassen Sie sich vorher den gültigen Führerschein zeigen. Ganz selbstverständlich sollte es trotz aller Solidarität und Freundschaft – oder gerade deshalb! - sein, sein Fahrzeug nicht an Betrunkene oder anderweitig Fahruntüchtige zu verleihen.

Versichert und dennoch nicht geschützt?

Ob ein Unfall beim Grillen, überhitztes Fett in der Pfanne, Einnicken mit der glühenden Zigarette: Ein Feuer entsteht schneller als man denkt - und Privathaushalte verzeichnen die meisten Brandereignisse.

Vorbeugen ist die beste Strategie

Hand aufs Herz: Sind in Ihrem Haushalt Rauchmelder installiert, haben Sie einen Feuerlöscher parat? Statistiken zeigen das große Risiko auf: Jährlich kommen in Österreich bis zu 30 Menschen bei rund 4.000 Wohnungsbränden ums Leben. Auch die Sachschäden sind enorm - man sollte die Gefahr also nicht unterschätzen und mit geeigneten Maßnahmen vorbeugen.

Unterversicherung mindert Schadenersatz

Wenn es trotzdem brennt, verlassen sich viele Menschen auf ihre Eigenheim- oder Haushaltsversicherung, die entstandene Sachschäden in voller Höhe abdeckt. Doch Vorsicht: Besteht dieser Schutz schon seit vielen Jahren, liegt möglicherweise eine Unterversicherung vor - der tatsächliche Wert der Wohnung oder des Gebäudes ist mittlerweile höher als die damals gewählte Versicherungssumme. Mit bitteren Folgen: Auch Schäden unter diesem Wert werden dann nur anteilig erstattet.

Ein Rechenbeispiel

Ein alleinstehender Mann hat seine Wohnung mit einer Versicherungssumme von 55.000 € seinerzeit angemessen versichert: Als Student war er vergleichsweise bescheiden eingerichtet. Er wird beruflich erfolgreich, modernisiert die Räume, richtet ein modernes Bad und ein Arbeitszimmer ein, und leistet sich einige elektronische Anschaffungen sowie zwei teure Fahrräder. Der Einrichtungswert hat sich im Laufe der Jahre verdoppelt, als ein Feuer in der Küche einen Schaden von 36.000 € anrichtet. Da die Versicherungssumme nie angepasst wurde, ist eine Unterversicherung von 50% eingetreten – ihm werden nur 18.000 € ersetzt.

Falsche Flächenangaben

Ein weiterer häufiger Grund, der zu Unterversicherung führen kann, ist die falsche Angaben von Wohnflächen bzw. verbauten Flächen. Dies geschieht oft unbewusst, führt aber dazu, dass die Versicherungssumme für eine zu geringe Fläche ermittelt wurde. Speziell in Häusern mit genutzten Nebengebäuden oder ausgebauten Dachböden ergibt sich oft eine eklatante Diskrepanz zwischen angegebener und tatsächlicher Wohnfläche. Bei Wohnungen kann es beispielsweise vorkommen, dass Balkone in Wintergärten umgewandelt werden. Im Falle eines Schadens würden Sie auch hier auf einem Teil der Schadenssumme sitzen bleiben.

Werfen Sie daher regelmäßig einen Blick in die Polizze Ihrer Eigenheim- oder Haushaltsversicherung und überprüfen Sie, ob die veranschlagte Versicherungssumme bzw. die Größe Ihrer Wohnfläche noch immer passend ist.

Trend-Spielzeug Drohne: versichern oder nicht ...?

Bis zu 100.000 Drohnen surren aktuell am österreichischen Himmel, doch nicht alle müssen versichert sein. Die Leichtgewichte unter ihnen, die mit max. 79 Joule Bewegungsenergie (ca. 250 g) daherkommen, gelten als Spielzeug und sind nicht eigens versicherungspflichtig. Darunter fallen zum Beispiel Mini-Spielzeughubschrauber oder Minimodelle aus Schaumstoff. Erlaubt ist eine maximale Flughöhe von 30 Metern bei ständigem Sichtkontakt.

Rechtliche Unterscheidungen

Was mehr als 250 g wiegt gilt als Flugmodell, diese dürfen bis zu 150m Höhe und einen Radius von 500 Metern erreichen. Bei Flugmodellen kommt die reguläre, herkömmliche Haftpflichtversicherung für entstandene Personen- und Sachschäden nicht mehr auf. Zudem ist eine eigene Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben!

Noch schwerere Luftgeräte gelten als Unbemannte Luftfahrzeuge (Klasse 1 oder 2) und unterliegen ebenso wie Flugmodelle mit mehr als 25 kg bereits dem Luftfahrtgesetz und sind bewilligungspflichtig! (www.austrocontrol.at)

Drohnen und Privatsphäre

Hier gilt es zu beachten: Zur Wahrung der Privatsphäre gelten für Film- und Fotoaufnahmen mittels Drohnen zusätzlich noch die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes.

Sollten Sie stolzer Drohnenbesitzer sein, erkundigen Sie sich jedenfalls, ob es sich dabei noch um ein Spielzeug oder schon um ein Flugmodell handelt – im schlimmsten Fall drohen hier nämlich Geldstrafen bis zu 22.000 €. Und in jedem Fall sollten Sie uns kontaktieren, um zu klären ob Ihr Fluggerät ausreichend versichert ist.

OP-Termin: Kassenpatienten warten länger!

Wenn man Menschen fragt, was sie sich am meisten wünschen, lautet die Antwort fast immer "gesund bleiben". Wenn es aber doch mal anders kommt als erhofft, werden dann alle Patienten gleich (schnell) behandelt?

Warten auf OP-Termin: der VKI hat getestet:

Der VKI (Verein für Konsumenteninformation) hat dazu 29 Krankenanstalten über eine anonyme Testperson betreffend einer Grauen-Star-Operation kontaktiert:

  • 8 Spitäler konnten im Falle einer Privatversicherung eine Verkürzung der Wartezeit anbieten (um bis zu 28 Wochen!!).
  • Im Rahmen einer offiziellen Anfrage teilten noch sieben Spitäler mit, dass sich die Wartezeiten für Privatversicherte verkürzen.
  • Vier Spitäler machten überdies ein besonderes Angebot: Die Wartezeit ließe sich voraussichtlich verkürzen, wenn vor dem Eingriff ein Besuch in der Privatordination des Primars erfolgen würde - gegen entsprechende privat zu begleichende Kosten.

Alleine schon durch diesen Test werden die Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung deutlich. Ohne Zweifel, die gesetzliche Krankenversicherung sorgt für eine (noch immer sehr gute) medizinische Grundversorgung (fast) aller in Österreich lebenden Menschen. Aber all jene, die für Ihre Gesundheit die schnellste und qualitativ beste Versorgung wollen, müssen privat vorsorgen.

Was sind die Vorteile einer privaten Zusatzkrankenversicherung: 

  • Sie werden vom Arzt Ihres Vertrauens betreut und bekommen rascher Termine - sowohl im Spital als auch in der Ordination
  • Sie liegen im Krankenhaus Ihrer Wahl (öffentlich oder privat)
  • Sie liegen auf Sonderklasse, also in angenehmer Atmosphäre im Einzel- oder Zweibettzimmer
  • Sie können wählen zwischen Schulmedizin oder alternativmedizinischen Heilbehandlungen
  • Sie können eine 2. Meinung vor Operationen einholen
  • Sie können Ihr Kind während seines Aufenthalts im Spital begleiten
  • Sie erhalten Tagegeld nach einem Spitalsaufenthalt (optional)

Eine gängige Meinung lautet, eine private Krankenversicherung sei fast unleistbar. Dass es aber entgegen dieser Meinung auch sehr gute Lösungen in einem finanziell überschaubaren Rahmen gibt, kann Ihnen Ihr OVB-Berater gerne in einem persönlichen Gespräch zeigen.

 
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