Versichert und dennoch nicht geschützt?

Ob ein Unfall beim Grillen, überhitztes Fett in der Pfanne oder Einnicken mit der glühenden Zigarette: Ein Feuer entzündet sich schneller als man denkt. Die meisten Brandfälle entstehen in Privathaushalten - und das kann ganz schön teuer werden. Im Jahr 2016 erreichte die Schadenssumme in Österreich ein Rekordhoch von fast 70 Millionen Euro.

 

Versichert und dennoch nicht geschützt?

Vorbeugen ist die beste Strategie

Hand aufs Herz: Haben Sie in Ihrem Haushalt ausreichend Rauchmelder installiert, oder einen Feuerlöscher parat? Statistiken zeigen das große Risiko auf: Jährlich kommen in Österreich bis zu 30 Menschen bei rund 4.000 Wohnungsbränden ums Leben. Auch die Sachschäden sind enorm. Man sollte die Gefahr also nicht unterschätzen und mit geeigneten Maßnahmen vorbeugen.

Unterversicherung mindert Schadenersatz

Wenn es trotzdem brennt, verlassen sich viele Menschen auf ihre Eigenheim- oder Haushaltsversicherung. Diese deckt entstandene Sachschäden normalerweise in voller Höhe ab. Doch Vorsicht: Vor allem bei Schutz, der schon seit vielen Jahren besteht, kommt es häufig zu einer Unterversicherung - der tatsächliche Wert der Wohnung oder des Gebäudes übersteigt die damals gewählte Versicherungssumme. Mit bitteren Folgen: Auch Schäden unter diesem Wert werden dann nur anteilig erstattet.

Ein Rechenbeispiel:

Max hat seine Wohnung, als Student, seinerzeit mit einer Versicherungssumme von 55.000 Euro angemessen versichert. Durch eine Modernisierung, dem Einrichten eines neuen Badezimmers und Arbeitszimmers, Anschaffungen einiger elektronischer Geräte sowie zwei teurer Fahrräder, hat sich der Einrichtungswert im Laufe der Jahre verdoppelt. Ein Feuer in der Küche richtet nun einen Schaden von 36.000 Euro an. Da die Versicherungssumme aber nie angepasst wurde, ist eine Unterversicherung von 50% eingetreten – ihm werden nur 18.000 Euro ersetzt.

Falsche Flächenangaben

Ein weiterer Grund, der häufig zu Unterversicherung führen kann, ist die falsche Angabe von Wohn- bzw. verbauten Flächen. Dies geschieht oft unbewusst, führt aber dazu, dass die Versicherungssumme eine zu gering bemessende Fläche abdeckt. Speziell in Häusern mit Nebengebäuden oder ausgebauten Dachböden ergibt sich oft eine deutliche Diskrepanz zwischen angegebener und tatsächlicher Wohnfläche. Wird ein Balkon in einen Wintergarten umgewandelt, kann es auch in Wohnungen zu einem solchen Fall kommen. Im Schadensfall würde man auch hier auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben.

Werfen Sie daher regelmäßig einen Blick auf die Police Ihrer Eigenheim- oder Haushaltsversicherung und überprüfen Sie, ob die veranschlagte Versicherungssumme und die Wohnfläche noch immer passend sind. Ihr OVB Finanzvermittler steht Ihnen dabei gerne zur Seite.

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